Wirtschaftsingenieurwesen Bachelor of Science bei BAADER
Ich will Prozesse verbessern
Ob beim Feilen an der Werkbank oder in Videocalls mit Kolleginnen aus Malaysia: Als angehende Wirtschaftsingenieurin lernt Hedda Burmester sowohl technische Abläufe als auch betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu verstehen. Ihr duales Studium bei BAADER kombiniert Theorie und Praxis optimal. Es ist das perfekte Sprungbrett für die weite Welt – und das ganz in der Nähe ihres Heimatdorfes, in dem sie sich als Nordlicht rundum wohlfühlt.
Warum hast du dich für BAADER als Praxispartner entschieden?
einem Maschinenbauunternehmen für ein Schulpraktikum gesucht habe. Ich fand es sehr spannend, dass BAADER in einem Nischenbereich so erfolgreich ist – und das seit über 100 Jahren. In der elften Klasse habe ich ein zweiwöchiges Praktikum dort gemacht, das mir super gefallen hat. Danach war klar: Hier möchte ich arbeiten. Ich habe mich initiativ beworben, schon bevor die Stelle offiziell ausgeschrieben war. Am 1. September 2025 habe ich schließlich angefangen.
Was hast du in deiner Praxisphase bei BAADER schon alles erlebt und gesehen?
In den ersten Wochen war ich in der Lehrwerkstatt, wo ich mit Azubis zusammen an der Werkbank gefeilt, gebohrt und Gewinde geschnitten habe. Anschließend habe ich Bereiche der Fertigung kennengelernt. Ich war in der Blechbearbeitung, habe mir das Schweißen angeschaut und durfte schon an Industriebohrmaschinen mitarbeiten. Wenn einem erklärt wird, welche Kräfte dahinterstecken bekommt man Respekt!
Kannst du dir vorstellen, später im Ausland zu arbeiten?
Auf jeden Fall. Im fünften Semester gibt es die Möglichkeit, ein Auslandssemester an einer Partneruniversität oder in einem Partnerunternehmen zu absolvieren. Ich könnte mir Dänemark gut vorstellen, denn ich habe gehört, dass der Standort spannend ist.
Was machst du außerhalb der Arbeit?
Ziemlich viel! Seit fünf Jahren bin ich bei der freiwilligen Feuerwehr und fahre regelmäßig bei Einsätzen mit. Im September 2025 habe ich meine Ausbildung zur Truppführerin abgeschlossen. Mein Vater und meine beiden älteren Schwestern sind auch in der Feuerwehr. Das gehört auf dem Dorf dazu! Außerdem spiele ich Volleyball und bin im Vorstand der Landjugend Sandesneben. Im Vorstand der Landjugend – das klingt interessant.
Was genau sind da deine Aufgaben?
Ich organisiere unter anderem unser großes jährliches Scheunenfest mit bis zu 5.000 Besucherinnen und Besuchern. Die Koordination und Planung sind sehr aufwendig, aber die dabei gesammelte Erfahrung kommt mir natürlich auch in der Ausbildung zugute. Du scheinst stark mit deinem Heimatdorf und Schleswig-Holstein verbunden zu sein. Ja, ich würde hier nicht wegziehen. Aus Sandesneben vielleicht irgendwann, aber das Land selbst ist großartig. Man kommt so schnell an die Ostsee oder Nordsee und auch Hamburg ist in der Nähe. Ich wohne noch bei meinen Eltern zuhause, meine beiden Schwestern bauen gerade in der Nähe mit ihren eigenen Familien.
Wie stellst du dir deine berufliche Zukunft vor?
Zunächst mache ich den Bachelor und werde anschließend bei BAADER arbeiten. Langfristig strebe ich den Master an. Ich kann mir auch vorstellen, irgendwann Führungsverantwortung zu übernehmen. Die Kombination aus Technik und Management ist genau das, was mich reizt.
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